City Ordnungsteam

Auszug aus Zielprogramm 2014 Sicherheit und Ordnung von A.T. Tonscheid„In der Ratsitzung am 5.12.2006 hat der Rat der Stadt Velbert, mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und UVB beschlossen, trotz der prekären Haushaltslage einen Betrag von € 75.000,– in den Haushalt für das Jahr 2007 einzustellen, um weitere Kräfte für das City-Ordnungsteam zu rekrutieren. Aufgefüllt werden soll dieses City-Ordnungsteam durch die Ein-Euro-Kräfte.“   Heute, Sonntagnachmittag am 16.03.08, war ich mit meinem Hund im Herminghauspark unterwegs um mir die „Sonntagsfüße“ zu vertreten. Auf dem Weg quer über den Spielplatz trat ich in eine grob zerschlagene Bierflasche. Die Scherben haben die Schuhsohle und den Socken zerschnitten. Der Fuß wurde nur leicht geritzt. Direkt bei der nächsten Wegbiegung wurde ich beinahe von den Truppen der SOS (Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit) umgewalzt. Ein Hundeführer mit seinem wild kläffenden Hund bahnte sich und der nachrückenden Truppe von drei stämmigen Mannsbildern den Weg. Als ich dem vermeintlichen Kegelclub nach sah, bemerkte ich die einheitliche Beschriftung der Jacken, mit Sicherheit Ordnung und Sauberkeit. Ach ja Sauberkeit, „tschuldigung, auf dem Spielplatzweg gleich um die Ecke liegt eine zerschlagene Bierflasche“.  „Ja ja, die haben wir schon gesehen, danke.“ Da hab ich das Gefühl gehabt, gut das Ihnen nicht das Gleiche wie mir passiert ist. Robin H

Ein Gedanke zu „City Ordnungsteam

  1. Michael Teschmer

    In Langenberg beherrschen mittlerweile schlimmere Trunkenbolde als vor einigen Jahren am Froweinplatz die Stadt. Viele Bürger trauen sich nicht mehr allein durch die Innenstadt. Die Bushaltestelle (Wartehäuschen) vor dem Bahnhof wird von Jugendlichen beherrscht, die den eigentlichen Fahrgästen den Platz wegnehmen und kistenweise Bier saufen bzw. Rauschgift konsumieren. Jugendliche, die offensichtlich betrunken sind, pöbeln dort Erwachsene an und drohen mit Gewalt. Die Polizei macht trotz bestehender Gesetze nicht viel und die Stadt Velbert hat offensichtlich ihre eigenen Vorgaben (Straßenrecht der Stadt Velbert, z.B. exzessives Trinken in der Öffentlichkeit) völlig vergessen.

    Viel mehr werden harmlose Hundehalter nach der gleichen Vorgabe (ebenfalls Velberter Straßenordnung) auf Berufung des Landehundegesetzes überall regelrecht abgemolken und behördlich gezwungen, offen Tierquälerei zu begehen (siehe Tierschutzhundeverordnung der BRD und das Kapitel Auslauf).

    Was ist das für eine Stadt, die ihre eigenen Gesetze zugunsten einer sehr geringen Minderheit umgeht, um im Nichtstun nicht weiter gestört werden zu wollen, ja rechtschaffene Menschen sogar diskriminiert? Vorsicht mit Gegenargumenten, denn ich kann dagegen halten!

    Sehr gern würde ich helfen, speziell das Problem mit jugendlichen Randalierern und Säufern nach den geltenden Gesetzen und der Velberter Straßenordnung abzuschaffen – notfalls auch mit einem entsprechend autorisierten 1-Euro-Job!

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